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Mitteilung

24. Oktober 2016

Fabian Gramling hinterfragt Pläne für die Enzbrücke zwischen Walheim und Besigheim

In einem Schreiben an den Regierungspräsidenten Reimer hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling nach dem aktuellen Planungsstand der Erneuerung bzw. Neubaus der Enzbrücke zwischen Walheim und Besigheim erkundigt. „In der Öffentlichkeit wird in den letzten Jahren immer wieder nach einer Unterführung des Neckartalradwegs im Bereich der Enzbrücke diskutiert. Ich halte dies für dringend notwendig, da viele Schüler diesen Weg zur Schule nutzen. Es würde die Sicherheit der Radfahrer in diesem Bereich stark verbessern“, sagte Gramling.

Das Regierungspräsidium hält jedoch weiterhin an einer Ampellösung fest. Im Antwortschreiben an den Abgeordneten heißt es, die Unterquerung weise aufgrund der erforderlichen größeren Eingriffe in die Uferböschung der Enz, der großen Radwegesteigung sowie der Mehrkosten große Nachteile auf. Zudem sei der Radweg bei Hochwasser nicht benutzbar.

„Es ist sehr zu begrüßen, dass das Regierungspräsidium den Vorschlag aufgenommen hat, den Neubau der Brücke neben der bestehenden Brücke zu beginnen. Dies bietet die Möglichkeit die Kurve zukunftsfähig zu gestalten“, merkte Gramling an.

Die Aufwertung des Enzufers würde den Radweg in Zukunft noch attraktiver machen. Die aktuelle Ampellösung stelle daher eine nur bedingt zufriedenstellende Lösung dar. Zumal man auch den Autoverkehrsfluss berücksichtigen müsse, der von einer Ampel gestört werde.

Verwundert zeigte sich Gramling über die Begründung des Regierungspräsidenten. „Auf Höhe der Ortseinfahrt Walheim gibt es ebenfalls eine Unterführung. Hier hat man die Hochwasserthematik im Griff. Auch die Steigung ist stärker, als die sieben Prozent, die im aktuellen Fall als zu steil betrachtet werden. Trotz der Hochwassergefahr und der hohen Steigung wird diese Unterführung sehr gut angenommen.“

„Ich hoffe dass sich der Regierungspräsident Reimer nochmals intensiv mit dem Thema auseinandersetzt und man eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung findet. Wenn der Radverkehr weiter gestärkt werden soll, dürfen solche Gelegenheiten nicht ungenutzt bleiben“, erklärte Gramling.

In der Vergangenheit hatten sich die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden bereits für eine Unterführung ausgesprochen. Auch das Landratsamt hatte sich in dieser Angelegenheit eingeschaltet. Das Regierungspräsidium ließ verlauten, dass man in voraussichtlich zwei Jahren mit dem Bau der neuen Brücke beginnen wolle.