Aktuelles

Nachrichten | Informationen | Termine

Zurück
gramling_neckarbruecke-gross2

17. November 2016

Baubeginn der Neckarbrücke rückt in weite Ferne

Fabian Gramling fordert Lösungsvorschläge und eine zügige Umsetzung

„Die aktuelle Situation auf der Besigheimer Neckarbrücke ist untragbar und sorgt insbesondere in den Wintermonaten mit Dunkelheit, Schnee und Eis für enorme Sicherheitsrisiken für Fußgänger und Radfahrer“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling.

Gramling hat sich in einem Brief an das Regierungspräsidium Stuttgart nach dem aktuellen Sachstand der Sanierung der Besigheimer Neckarbrücke erkundigt.

Der Abgeordnete, sowie etliche kommunale Vertreter gingen bislang davon aus, dass die Sanierung der Neckarbrücke in Kürze erfolgen würde. Doch es kommt wohl anders.

Im Antwortschreiben des Regierungspräsidiums an den Abgeordneten heißt es, die geplante Erweiterung der Brücke durch eine zusätzliche Rad- und Fußgängerbrücke sei aus konstruktiven und statischen Gründen nicht mehr möglich. Dies hatte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt des Bundes festgestellt. Man müsse nun nach alternativen Lösungen suchen. Auf Empfehlung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes solle die Errichtung eines separaten Steges für Fußgänger und Radfahrer über den Neckar geprüft werden. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen könne das Regierungspräsidium einen möglichen Baubeginn zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr nennen.

„Ich befürworte ausdrücklich einen separaten Steg für Fußgänger und Radfahrer über den Neckar. Der aktuelle Zustand ist nicht zufriedenstellend, daher muss Tempo in die Sache kommen. Die Brücke ist in einem akut sanierungsbedürftigen Zustand. Nach fünf Jahren Stillstand erwarte ich daher Lösungsvorschläge und eine zügige Umsetzung“, sagte Fabian Gramling und betonte, dass es jetzt nicht darum ginge den „Schwarzen Peter“ ausfindig zu machen, sondern gemeinsam eine schnelle und gute Lösung herbeizuführen. Schade findet er aber, dass die kommunale Seite über diese neue Entwicklung noch nicht informiert wurde. „Diesen Informationsfluss gilt es zu verbessern, auch dafür will ich mich einsetzen“, so der Landtagsabgeordnete.

Kurioserweise wurde die Lösung mit separatem Rad- und Fußgängerbrücke von kommunaler Seite bereits mehrfach in die Diskussion gebracht, vom Regierungspräsidium allerdings stets abgelehnt.