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11. Januar 2017

DB Regio AG antwortet Fabian Gramling – „Streckenagent“ kommt

„Mir ist es wichtig, gemeinsam und konstruktiv an Problemlösungen zu arbeiten. Daher begrüße ich es sehr, dass die DB Regio AG im Dialog mit den Bürgern und der Politik an einer zügigen Verbesserung des Regionalverkehrs arbeitet“, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling.

Gramling hatte sich aufgrund der Verspätungen und Zugausfälle auf der Frankenbahn Ende vergangenen Jahres an die DB Regio AG gewandt. Im Antwortschreiben an den Abgeordneten ließ die DB Regio als Betreiber der Regionalverkehre wissen, dass sie selbst mit den eigenen Leistungen in den zurückliegenden Wochen und Monaten nicht zufrieden sei. Daher habe sie intensiv an einer kurzfristigen Stabilisierung der Qualität gearbeitet und zu diesem Zweck eine Taskforce eingesetzt. Spezialisten arbeiteten dort an den Schwerpunkten Fahrzeuge, Personal, Fahrplanwechsel, Pünktlichkeit und der Kommunikation mit Kunden, Aufgabenträgern und Mitarbeitern. Erste positive Entwicklungen seien bereits registriert worden. Die Zugausfälle auf der Frankenbahn reduzierten sich von 53 in der Kalenderwoche 45 auf 18 in der Kalenderwoche 47.

„Es stimmt mich positiv, dass die DB Regio mit der Einrichtung der Taskforce zeigt, dass sie den Unmut der Bürger ernst genommen hat und Willens ist, Qualität und Leistung auf der Schiene wiederherzustellen und zu gewährleisten“, sagte Gramling.

In seinem Schreiben hatte Fabian Gramling der DB Regio zudem mitgeteilt, dass die Bürger vor allem mit der mangelnden oder gar fehlenden Information an den Bahnhöfen unzufrieden seien. Die DB Regio begründete dies mit kurzfristigen Störungen, wie Fahrzeugschäden oder Personen im Gleis. Durch den Einsatz von zusätzlichen Personalen in der Transportleitung arbeite man jedoch an einer Beschleunigung der Informationsprozesse. Unter anderem wurde zu Jahresbeginn eine App mit dem Namen „Streckenagent“ eingeführt, die streckenbezogen in Echtzeit über Störungen im Zugverkehr und alternative Reisemöglichkeiten informiert.

„In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Situation auf der Frankenbahn weiter stabilisiert werden kann. Ich hoffe, dass die DB Regio im engen Austausch mit den Pendlern und der Politik an der Optimierung des Zugverkehrs und der Kommunikation weiterarbeitet. Die weitere Entwicklung werde ich mit offenen Augen verfolgen, denn das war erst ein erster Schritt in die richtige Richtung“, kündigte Gramling abschließend an.