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Mitteilung

7. Juni 2017

Fabian Gramling MdL und Steffen Bilger MdB informieren sich beim Polizeipräsidenten Rebholz über die Situation im Landkreis Ludwigsburg

„Baden-Württemberg hat bundesweit die niedrigste Kriminalitätsrate. Dass der Kreis Ludwigsburg dabei sogar unter dem Landesschnitt bleibt, freut uns natürlich besonders“, sagen der Landtagsabgeordnete Fabian Gramling und der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger, nachdem sie sich im Polizeipräsidium Ludwigsburg mit Polizeipräsident Frank Rebholz ausgetauscht haben. Im Landkreis Ludwigsburg seien in 2016 4300 Straftaten auf 100 000 Einwohner gezählt worden. Erfreulich sei, dass die Zahl der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr weiter abgenommen habe. Auch die Aufklärungsquote sei gestiegen. Dies spreche für die hervorragende Arbeit der Polizei im Landkreis. „Wir sind auf einem guten Weg. Dennoch sind wir uns im Klaren darüber, dass es in einigen Bereichen Nachbesserungsbedarf gibt. Wir wollen die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiterhin stärken“, so die Abgeordneten. Vor allem wolle man wieder mehr Polizeipräsenz vor Ort. Daher begrüßen Gramling und Bilger die Ankündigung des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl, sich auch in den Beratung für den Haushalt 2018/2019 für weitere Stellen bei der Polizei einsetzen zu wollen.

Ebenso positiv wurden die Entwicklungen bei den Wohnungseinbrüchen aufgenommen. „Besonders Wohnungseinbrüche beeinflussen das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger massiv. Opfer von Wohnungseinbrüchen werden durch diese Tat oft ins Mark getroffen“, erklären die Abgeordneten. Die Bekämpfung der Wohnungseinbrüche sei daher ein wesentlicher Schwerpunkt der Polizeiarbeit. Und diese habe im vergangenen Jahr Früchte getragen. Die Zahl der Einbrüche im Landkreis Ludwigsburg sei um 14% gesunken. Die Aufklärungsquote konnte auf den höchsten Wert im Fünfjahresvergleich verbessert werden und lag mit 18,9% deutlich über dem Vorjahreswert von 11,4%. Bürgerinnen und Bürger seien trotzdem dazu aufgerufen, Verdachtsfälle zu melden. „Wenn einem irgendetwas nicht normal vorkommt, soll man nicht damit zögern, dies der Polizei auch zu melden“, sagen Fabian Gramling und Steffen Bilger. Weiterhin sei es wichtig, präventive Maßnahmen am Haus zu ergreifen. 52% der Einbrüche würden aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen am Haus scheitern. Dieser Faktor sei also nicht zu vernachlässigen.