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26. Juli 2017

A 81 muss schnellstmöglich ausgebaut werden

Der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling setzt sich weiter für den 8-streifigen Ausbau der A 81 zwischen Stuttgart-Zuffenhausen und Pleidelsheim ein. „Nachdem der Ausbau der A 81 im Bundesverkehrswegeplan 2030 im Weiteren Bedarf mit Planungsrecht aufgenommen worden ist, muss die Planung schnellstmöglich aufgenommen werden“, fordert Fabian Gramling.

In einem Schreiben hatte sich Gramling mit diesem Anliegen an Verkehrsminister Hermann gewendet. Dieser verwies auf die Vielzahl anderer Straßenbaumaßnahmen die zuvor geplant werden müssten. Als Übergangslösung sehe man aber eine temporäre Seitenstreifenfreigabe zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord vor. „Die Seitenstreifenfreigabe ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Das Beispiel der A 8 zeigt, dass das eine sinnvolle Maßnahme ist, die jedoch auf Dauer nicht ausreichen wird“, so Gramling.

Im Koalitionsvertrag sei „klar und unmissverständlich“ festgehalten worden, dass alle Projekte in der Laufzeit des Bundesverkehrswegeplans, also bis 2030, umgesetzt werden. Die Mittel dafür seien vorhanden. „Dieses Ziel haben wir zusätzlich wie bereits 2016 auch 2017 untermauert, indem insgesamt 50 neue Stellen in den Straßenbauverwaltungen der Regierungspräsidien geschaffen wurden“, sagt Gramling. Er gehe davon aus, dass mit den neuen Stellen und den zusätzlichen Mitteln im Haushalt die Regierungspräsidien in der Lage sind, alle Projekte des Bundesverkehrswegeplans umzusetzen. Darauf wolle der Landtagsabgeordnete in den kommenden Haushaltsverhandlungen ein Auge werfen.

Das Verkehrsministerium dürfe den Ausbau der A 81 nicht aus dem Blick verlieren. Aus dem „größten Parkplatz Europas“ müsse schnellstmöglich wieder eine leistungsfähige Autobahn gemacht werden. Die Verkehrssituation in der Region Stuttgart schade dem Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg massiv. „Sie brauchen vom Flughafen Heathrow in London bis zum Flughafen Stuttgart genauso lange wie vom Flughafen Stuttgart bis nach Bietigheim-Bissingen. Erklären Sie das einmal Ihren Geschäftskunden“, so Fabian Gramling. Im Werben um die elementar wichtigen Fachkräfte der Zukunft seien die vollen Straßen Abschreckung potenzieller Arbeitnehmer und schmerzlicher Wettbewerbsnachteil für die Unternehmen der Region.