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6. Oktober 2017

Gramling will’s wissen! Eine Nacht mit der Polizei in Marbach

Der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling begleitete von Dienstag auf Mittwoch eine Polizeistreife bei ihrer Schicht von 19:30 Uhr bis 5:30 Uhr, um sich einen Eindruck von der Arbeit der Polizei im Revier Marbach zu verschaffen. Bei der Nachtschicht zeigte sich der Abgeordnete vor allem von der Vielfalt der Einsätze beeindruckt. „Die Beamten müssen stets wachsam sein und sich unheimlich schnell auf neue Situationen einstellen, da es von der einen auf die andere Sekunde ernst werden kann“, erklärt Gramling.

Fabian Gramling sei es wichtig, immer wieder im Gespräch mit den Beamten zu bleiben und hinter die Kulissen zu schauen. „Wir reden sehr viel über Sicherheit und unsere Polizei – es ist sehr aufschlussreich, in den direkten Kontakt mit Streifenbeamten zu treten und Einblicke in die tagtägliche Arbeit zu erhalten“, findet Gramling. Die Nachtschicht in Marbach sei bereits seine zweite gewesen, nachdem er im vergangenen Jahr die Polizei in Bietigheim-Bissingen begleitet hatte.

Polizeibeamte würden sich täglich großen Gefahren aussetzen, daher müsse man Ihnen auch immer wieder Respekt und Dankbarkeit zollen. „Die Polizei leistet einen unschätzbaren Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger“, sagt Gramling, der sich auch beeindruckt von der hervorragenden Teamarbeit und der kollegialen Stimmung zwischen den Polizeibeamten zeigte.

Eine Grundlage für die erfolgreiche Arbeit der Polizei in Baden-Württemberg sei auch die gute Ausstattung. „Wir haben den Anspruch unsere Polizei bestmöglich auszustatten. Dazu gehört auch die Body-Cam, welche Übergriffe auf Polizeibeamte dokumentieren kann und daher nachweislich präventiv den Beamten schützt“, so Gramling. Er begrüße auch, dass die baden-württembergische Polizei im kommenden Jahr 833 neue Einsatzfahrzeuge erhält. „Die neuen Fahrzeuge müssen den besonderen Anforderungen des Streifendienstes genügen – die Neuen gewährleisten das“, sagt der Abgeordnete.

Weitere Möglichkeiten, die Arbeit der Polizeibeamten zu unterstützen, sieht Fabian Gramling in der Digitalisierung. Personalien müssten beispielsweise noch handschriftlich aufgenommen werden und auf dem Revier nochmal ins System eingetragen. „Solche Arbeitsabläufe könnten wir mit Hilfe von digitalen Medien erheblich verkürzen, zuvor muss jedoch das Thema Datenschutz geklärt werden“, bemerkt Gramling. Es gebe noch genug Potential den Polizistinnen und Polizisten „das Leben zu erleichtern“.

Der Koalitionsvertrag sehe vor, die Polizei im Land personell und materiell zu stärken. Außerdem sei es die Aufgabe der Politik, die Polizei für junge Menschen auch weiterhin attraktiv zu machen. Daher halte er es, auch mit Blick auf die aktuelle Sicherheitslage, mit den Worten des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl: „Das Beste ist gerade gut genug für unsere Polizei.“