Aktuelles

Nachrichten | Informationen | Termine

Zurück
2017-03-07-Banner Radwegunterführung

26. Januar 2018

Der Bau der Radwegunterführung zwischen Walheim und Besigheim verzögert sich weiter

Fabian Gramling MdL: „Förderung des Radverkehrs leider nur leere Worthülsen“

„Der Radverkehr nimmt nicht nur im Tourismus, sondern auch im Alltag in unserer Raumschaft eine immer wichtigere Rolle ein. Neben attraktiveren Radwegen ist besonders die Verbreitung des eBikes mitverantwortlich, weil man bequemer an sein Ziel gelangt. Der Landtag von Baden-Württemberg hat sowohl die finanziellen Mittel für den Ausbau, als auch die Planungsstellen für den Straßen- und Radwegebau deutlich erhöht. Leider sind die Aussagen des Verkehrsministers zur Förderung des Radverkehrs in unserer Raumschaft nur leere Worthülsen“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling zur aktuellen Entwicklung rund um den möglichen Bau einer Radwegunterführung zwischen Walheim und Besigheim im Zuge des Neubaus der B27-Enzbrücke in Besigheim.

Im vergangenen Jahr hatten die betroffenen Bürgermeister und Fabian Gramling in verschiedenen Konstellationen, mal mit dem Verkehrsministerium, mal mit dem Regierungspräsidium, über den Bau der Radwegunterführung gesprochen. Im März 2017 kam es auf Initiative von Gramling zu einem „Gipfeltreffen“ zwischen den Bürgermeistern Steffen Bühler und Albrecht Dautel mit dem Verkehrsminister Hermann in Stuttgart.

Dort wurde den Kommunen zugesagt, dass bis zu Beginn der Sommerpause 2017 geprüft werde, ob mit der Argumentation der Kommunen und des Landtagsabgeordneten der Bau der Radwegunterführung zu rechtfertigen wäre. Ein halbes Jahr später, im August 2017, wurde den Kommunen dann mitgeteilt, dass die Radwegunterführung gebaut werden könnte, sofern der Bund den Mehrkosten bei diesem Projekt zustimmt.

Als nun Norbert Barthle MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, beim Neujahrsempfang der CDU Besigheim und Umgebung in Walheim (Mittwoch, 24.01.2018) zu Gast war, waren die Hoffnungen auf eine positive Nachricht aus Berlin groß. Doch der Staatssekretär musste vertrösten. Die notwendigen Unterlagen seien so spät in Berlin eingegangen, dass die zuständige Stelle erst nach einem Schreiben von Fabian Gramling im November 2017 damit begonnen habe zu prüfen, ob der im Vergleich zur bislang vorgesehenen Lösung aufwendigeren Lösung mit einer Radwegunterführung zugestimmt werden könne.

„Der grüne Verkehrsminister scheint sich in diesem Fall nicht für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und vor allem auch der Radfahrer zu interessieren. Erst hat es ein halbes Jahr gedauert bis man auf die Idee gekommen ist, dass der Bund entscheiden soll und selbst dann wurde nicht auf das Gaspedal getreten und kein Druck ausgeübt. Ich vermisse das Engagement und die Leidenschaft des Verkehrsministers für dieses wichtige Projekt in der Raumschaft“, so Fabian Gramling.

Wann eine Radwegunterführung realisiert werden könne sei nun ungewiss. Sollte der Bund dem Bau der Radwegunterführung zustimmen, müsse dafür noch Baurecht geschaffen werden. Dies bedeute laut Landesverkehrsministerium einen erheblichen Zeitaufwand. Damit wolle sich Fabian Gramling aber nicht zufrieden geben.