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Mitteilung

26. September 2018

„Der Bahnhof darf nicht mehr durchs Raster fallen!“

CDU-Landtagsabgeordneter Fabian Gramling fordert barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Besigheim

Der Bahnhof in Besigheim ist einer von drei Bahnhöfen im Landkreis Ludwigsburg, der bis zum heutigen Tag nicht stufenfrei für Reisende zu erreichen ist. „Gerade für Rollstuhlfahrer, ältere Menschen und Familien mit Kinderwägen ist das eine äußerst unbefriedigende Situation, da die Mobilität dieser Menschen in einem erhöhten Maße eingeschränkt wird“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling.

Nachdem der Abgeordnete im vergangenen Jahr bereits auf die Deutsche Bahn zugegangen war, hat er sich inzwischen nochmal an den baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann gewandt. Fabian Gramling begrüße die Bemühungen der Landesregierung zur Herstellung der Barrierefreiheit an Bahnhöfen. Es sei jedoch enorm wichtig, dass die im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen und für 2019 angekündigte Landesinitiative „Bahnhof der Zukunft“ dafür Sorge trägt, dass ab 2019 die Bahnhöfe berücksichtigt werden, die nicht von den bisherigen Landes- und Bundesprogrammen profitieren konnten. „Der Besigheimer Bahnhof darf nicht mehr durchs Raster fallen“, fordert Gramling. In den vergangenen Auswahlverfahren ist der Bahnhof nicht berücksichtigt worden. Die Gründe: „Einmal war er zu klein, das andere Mal hingegen zu groß.“

Der Verkehrsminister machte zum jetzigen Zeitpunkt nur wenig Hoffnung. Er verwies darauf, dass das Mittelvolumen des neuen Programms erneut nicht ausreichen werde, um alle Bahnhöfe in Baden-Württemberg barrierefrei umzubauen. Von der DB Station&Service sei zu vernehmen, dass sie derzeit keinen barrierefreien Ausbau vorsehe. Die Anlagen in Besigheim seien vergleichsweise neu und gut erhalten und der Einbau eines Aufzugs zum Vorplatz wäre besonders aufwendig.

Für den nördlichen Teil des Landkreis Ludwigsburg wäre das äußerst unbefriedigend. Der Bahnhof in Kirchheim am Neckar weise nämlich dieselbe Problematik auf. Fabian Gramling wolle „die Flinte deshalb nicht ins Korn werfen.“