Aktuelles

Nachrichten | Informationen | Termine

Zurück
Mitteilung

17. Dezember 2018

Verbesserungen bei der Frankenbahn in Aussicht – Fabian Gramling MdL: „Pünktlichkeit ist entscheidender Faktor“

Die leidgeprüften Fahrgäste der Frankenbahn können auf Verbesserungen im Regionalverkehr hoffen. Das verspricht zumindest das Landesverkehrsministerium. Aus einem Antrag des CDU-Landtagsabgeordneten Fabian Gramling geht hervor, dass es durch die Inbetriebnahme der Stuttgarter Netze mit neuen modernen Zügen ab Dezember 2019 zu signifikanten Angebotsausweitungen kommen soll.

Es sei erfreulich, dass auf der Frankenbahn bald moderne Züge fahren und das Angebot verbessert werde. „Die entscheidenden Argumente für die Nutzung des ÖPNV sind allerdings Preis und Pünktlichkeit“, so Fabian Gramling. Sicher ist, dass sich auch etwas am Preis ändert. Die VVS-Tarifreform sorgt ab April 2019 dafür, dass ein Einzelticket von Bietigheim-Bissingen nach Stuttgart über einen Euro billiger wird. Das Land steuert dafür insgesamt 42 Millionen Euro bei.

Das Verkehrsministerium rechnet aufgrund dieser Verbesserungen mit einer spürbaren Nachfragesteigerung auf der Frankenbahn. Um diese in den kommenden Jahren bewältigen zu können, hat das Land nach der Einigung mit dem Bund über die zukünftige Ausstattung mit Regionalisierungsmitteln für die Stuttgarter Netze bereits weitere 18 Zugeinheiten bestellt. Dabei wird als Qualitätskriterium festgelegt, dass alle Fahrgäste grundsätzlich einen Sitzplatz erhalten werden. Nur in den Stoßzeiten müssten wie im Nahverkehr allgemein üblich, auch Stehplätze akzeptiert werden. „Hervorzuheben ist zudem, dass die neuen Züge deutlich flexibler und dadurch effizienter eingesetzt werden können als die jetzigen. Die neuen Waggons können in unterschiedlichen Kombinationen genutzt werden. Das eröffnet die Möglichkeit, im Laufe des Tages auf steigende und fallende Fahrgastzahlen zu reagieren“, lobt Fabian Gramling.

Gleichzeitig erinnert der Abgeordnete daran, dass das Verkehrsministerium und die neuen Betreiber dafür verantwortlich seien, ausreichend Reservezüge bereitzuhalten, um mögliche Zugausfälle zu kompensieren. Das Verkehrsministerium teilt diesbezüglich mit, dass die Verkehrsverträge mit Abellio und Go Ahead die Vorhaltung mehrerer Reservefahrzeuge vorsehen, von denen einzelne Fahrzeuge auch sofort zur Verfügung stehen müssen und somit nicht durch Reparaturarbeiten gebunden sein dürfen. Go Ahead lässt außerdem die Wartung seiner Fahrzeuge als Novum für Baden-Württemberg durch den Hersteller Stadler durchführen. Daher solle laut Ministerium bei der Fahrzeugverfügbarkeit und der Einhaltung der vorgesehenen Zugbildung eine Verbesserung eintreten.