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Mitteilung

10. April 2019

Über 139 000 Euro für den Denkmalschutz im Landkreis Ludwigsburg

Das Land stellt 139 010 Euro aus der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 für die Nachfinanzierung der Renovierung und Restaurierung der Friedhofskirche in Mundelsheim (8 340 €), für die Innenrenovierung der Pankratiuskirche in Möglingen (40 500 Euro) sowie für die Außensanierung der evangelischen Pfarrkirche St. Katharina in Ludwigsburg-Eglosheim (90 179 €) zur Verfügung. Darauf weisen die Landtagsabgeordneten Konrad Epple und Fabian Gramling (beide CDU) hin.

„Im Haushaltsplan 2019 stehen für das Denkmalförderprogramm des Landes rund 16 Millionen Euro zur Verfügung.“, sagt Gramling und Epple ergänzt: „Mit diesem Geld unterstützt das Land die Eigentümer oder Besitzer von Kulturdenkmalen bei deren Erhalt und Pflege.“

„Der Erhalt, die Pflege oder Sanierung und Restauration von Denkmälern verschlingen oft viel Geld. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass das Land die Eigentümer und privaten Investoren hier unterstützt, damit die Denkmäler als Teil unseres kulturellen Erbes erhalten bleiben“, sind die Abgeordneten überzeugt. „Vor diesem Hintergrund freut es mich als Kreisrat ganz besonders, dass in den letzten Jahren immer wieder bedeutende Summen vom Land für den Denkmalschutz im Kreis zur Verfügung gestellt wurden“, freut sich Epple.

Generell können alte Kirchen und Klöster, Burgruinen, historische Ortskerne oder Mühlen durch die staatlichen Zuschüsse unterstützt werden. Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der 90 000 Bau- und Kunstdenkmäler sowie der mehr als 60 000 archäologischen Denkmäler in Baden-Württemberg. Das Land erhält das Geld aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto Baden-Württemberg, in der Fabian Gramling die CDU-Landtagsfraktion seit 2016 im Kuratorium vertritt. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau entscheidet als oberste Denkmalschutzbehörde nach Vorbereitung durch das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart über die Aufstellung des Denkmalförderprogrammes.

Die erste von drei Tranchen enthält 5,3 Millionen Euro Fördergeld. „Möglicherweise fließt aus der ersten Tranche noch viel mehr Geld für den Denkmalschutz in unsere Region“ geben Konrad Epple und Fabian Gramling zu bedenken, denn aus Gründen des Datenschutzes werden nur die bewilligten Maßnahmen von Kirchen und Kommunen veröffentlicht, private Maßnahmen nicht.