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7. August 2019

Wälder in der Region sind „naturnäher“ geworden

Fabian Gramling MdL: „Wer Bäume pflanzt und pflegt, betreibt effektiven Klimaschutz“

Die tropischen Regenwälder gelten als „grüne Lunge“ unserer Erde – das lernt fast jedes Kind in der Schule. Die Bedeutung unserer heimischen Wälder wird nun vom CDU-Landtagsabgeordneten Fabian Gramling hervorgehoben.

Die baden-württembergischen Wälder binden durchschnittlich über 12 Millionen Tonnen CO2 im Jahr, was fast 17 Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes im Land sind. Das geht aus einer Kleinen Anfrage des Abgeordneten an die Landesregierung hervor. „Unsere heimischen Wälder spielen eine wichtige Rolle beim Klimaschutz. Das kommt oft etwas zu kurz“, sagt Fabian Gramling und lobt das Land Baden-Württemberg: „Waldinanspruchnahmen wurden in der Vergangenheit durch flächengleiche Ersatzaufforstungen ausgeglichen, sodass unser Waldbestand in den letzten 20 Jahren annähernd konstant blieb.“

So auch in der Region Stuttgart, wo die Holzfläche aktuell ca. 108.000 Hektar beträgt. Allerdings müsse das Ziel sein, dass der Waldbestand in den nächsten Jahren zunehme. „Wer Bäume pflanzt und pflegt, betreibt effektiven Klimaschutz“, so Gramling und weiter: „In diesem Zusammenhang muss man auch die Arbeit der Förster loben, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass unsere Wälder in den vergangenen Jahren naturnäher geworden sind. Eine nachhaltige Forstwirtschaft ist das A und O.“ Bei der Baumartenzusammensetzung habe es in den letzten Jahren eine deutliche Verschiebung zu Laubbäumen gegeben. „Dadurch werden Wälder robuster gegen Krankheiten und Schädlinge und sind weniger anfällig für Stürme und Waldbrände“, erklärt Fabian Gramling. Das zeige sich auch am Alter der Baumbestände, das im Mittel ebenfalls gestiegen sei.

Doch nicht nur deshalb sei die Baumartenvielfalt wichtig. Die Landesregierung erklärt im Antwortschreiben auf die Kleine Anfrage, dass das Plus bei den Laubbäumen zu einer Zunahme des Biomassevorrats in der Region Stuttgart geführt hat. Dadurch werde noch mehr CO2 im Wald gebunden. Aktuell sind es in der Region Stuttgart durchschnittlich knapp eine Tonne im Jahr.

Wenn es nach dem Landtagsabgeordneten Fabian Gramling geht, schließe sich die geforderte Zunahme der Waldbestände und die Schaffung von „dringend benötigtem“ Wohnraum in der Region Stuttgart nicht aus: „Ich selbst war überrascht, als ich gelesen habe, dass in den letzten 25 Jahren im Landkreis Ludwigsburg keine Waldflächen für den Wohnungsbau umgewandelt wurden.“