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24. September 2019

Fabian Gramling sorgt sich um Arbeitsplätze

„Es hilft weder der Umwelt noch den Bürgerinnen und Bürgern, wenn wir den Ast absägen, auf dem wir sitzen.“

Stellenabbau angekündigt, Kurzarbeit beantragt, Stellenneubesetzungen gestrichen. Die Automobilindustrie und der Maschinenbau durchleben eine schwierige Zeit. Jetzt warnt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling, der sich auf der IAA in Frankfurt nochmals einen Eindruck von der Automobilindustrie und deren Zulieferern gemacht hat: „Unsere Region lebt vom starken Maschinenbau und der Automobilindustrie. Beide Branchen haben mit deutlichen Auftragsrückgängen zu kämpfen, Investitionen werden sicherheitshalber schon gar nicht mehr getätigt. Unsere Automobilzulieferer haben 30 bis 40 Prozent weniger Auftragseingänge als noch im Vorjahr. Wir müssen uns große Sorgen um unsere Arbeitsplätze und unseren Wohlstand machen.“

Laut dem Statistischen Landesamt sind die Auftragseingänge in der Südwestindustrie im Jahresvergleich 2018/2019 von Januar bis Juni um bis zu 12 Prozent zurückgegangen. Alleine die Automobilproduktion ist in 2018 um zehn Prozent gesunken.

Die Gründe dafür sieht Fabian Gramling nicht nur bei der schwächelnden Konjunktur. Die politische Debatte habe einen beträchtlichen Anteil an der aktuellen Situation. „Die Automobilindustrie hat Fehler gemacht, darüber gibt es keine Zweifel. Die aktuelle Diskussion hilft aber weder der Umwelt, noch den Bürgerinnen und Bürgern. Wir sägen gerade fleißig an dem Ast, auf dem wir sitzen“, so der Abgeordnete. „Grüne Hysterie“ und „Ökopopulismus“ hätten die gesamte Branche in Unsicherheit versetzt, die nun bei den Beschäftigten ankomme.

Es sei wichtig zu wissen, dass die Luft in Stuttgart, bei allen gemessenen Werten, in den letzten Jahrzehnten stetig deutlich besser geworden ist. Das liege vor allem an den innovativen Unternehmen der Region und des kontinuierlichen technologischen Fortschritts. Deshalb spricht sich Fabian Gramling dafür aus, diesen Weg konsequent weiterzugehen: „Wenn wir den Mobilitätswandel erfolgreich meistern wollen, müssen wir technologieoffen bleiben. Wir sind falsch beraten, wenn wir den Diesel, der mit jedem neuen Jahr sauberer wird, verteufeln.“

Nachdem in den letzten Monaten, auch aufgrund der weiteren Luftreinhaltemaßnahmen der Landesregierung, deutliche Fortschritte bei der Luftqualität in Stuttgart erkennbar geworden sind, habe Fabian Gramling keinerlei Verständnis für weitere Fahrverbote: „Ich kann nicht verstehen, dass wir trotz der positiven Ergebnisse weiter über Fahrverbote für Euro-5-Diesel diskutieren. Das muss vom Tisch!“, stellt Fabian Gramling klar.