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13. Februar 2016

Große Herausforderung bei der Verkehrspolitik – Nadelöhr L1100 Marbach – Murr

Der tägliche Stau zwischen Marbach und Murr macht vielen Menschen zu schaffen. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Manfred Hollenbach und örtlichen Vertretern der CDU besichtigte der CDU-Landtagskandidat Fabian Gramling diesen vielbefahrenen Abschnitt vor Ort. Dieser kurze Abschnitt der L 1100 zwischen der Oehler – und der Bergkelterkreuzung zählt nicht nur zu den am stärksten frequentierten Landesstraßen. Es ist, zusammen mit der Oehlerkreuzung in Marbach ein neuralgischer Straßenabschnitt, Ursache täglicher Staus und muss dringend leistungsfähiger ausgebaut werden. Insbesondere in Marbach und dem Bottwartal ist das Nadelöhr zwischen Marbach und Murr ein tagtägliches Ärgernis. „In zahlreichen Gesprächen mit den Menschen vor Ort wurde ich auf diese Verkehrssituation im Wahlkreis angesprochen. Es ist mir daher ein großes Anliegen, einen Diskussionsprozess für eine zukunftsorientierte Lösung anzustoßen“, so Fabian Gramling.

Bei der Besichtigung vor Ort mit den CDU Ortsverbandsvorsitzenden Roland Pfeiffer, Marbach, Hans-Dieter Pfohl, Murr sowie dem Marbacher Stadtrat Ulrich Frech kamen Lösungsansätze zur Sprache, die bereits vor einigen Jahren angeregt wurden. Leider wurden diese seinerzeitigen Anregungen nicht weiter verfolgt. „Sie verschwanden, wie so viele Ideen in den vergangen Jahren in den Schubladen des Verkehrsministeriums“, so Manfred Hollenbach.

Die möglichen Ansätze, wie das Nadelöhr zukunftsorientiert umgestaltet werden könnte sind recht einfach. Sie müssen lediglich einmal gründlich untersucht und in ein Vorplanungstadium gebracht werden. Denkbar ist zum einen eine weitere Straße parallel zur bestehenden auf der linken Murrseite. Diese würde, von Marbach kommend, an der Kläranlage vorbei kurz vor dem Steinbruchtunnel in die L 1100 einmünden. Alternativ ist ein großer Kreisverkehr denkbar. Dazu müsste die Landesstraße aus Marbach an der Kläranlagenzufahrt ca. 50 bis 100 Meter weitergeführt und dann über eine zweite Murrbrücke mit der bestehenden Straße verbunden werden. Ebenfalls eine Option wäre eventuell, die bestehende Straße leistungsfähiger auszubauen. Der Schweiß der Experten wäre es wert, auch dies zu untersuchen. Dabei stellen sowohl die Abzweigung der Landesstraße nach Benningen und die Oehlerkreuzung große Herausforderungen dar.

„Es gibt verschiedene Möglichkeiten, welche ergebnisoffen diskutiert werden müssen. Denkverbote darf es hierbei nicht geben. Wichtig ist, dass wir uns mit möglichen Ansätzen auseinandersetzen. Dabei müssen sowohl die Eingriffe in die Landschaft, der Flächenverbrauch, die Leistungsfähigkeit der Straße wie der finanzielle Aufwand beurteilt und bewertet werden. Nur wenn wir einen solchen Denkprozess heute einleiten werden wir mittelfristig eine sinnvolle Lösung für dieses Nadelöhr bekommen“, so Fabian Gramling abschließend.