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13. Oktober 2016

Schulversuch Tablets am Gymnasium im Ellental

Die Landtagsabgeordneten Fabian Gramling (CDU) und Daniel Renkonen (Grüne) freuen sich über die Beteiligung des Gymnasiums im Ellental in Bietigheim-Bissingen am Schulversuch Tablets am Gymnasium. „Durch den effektiven Einsatz von modernen Technologien erhoffen wir uns, neue Chancen für das Lernen der Schülerinnen und Schüler zu nutzen. Daher freut uns die Beteiligung des Gymnasiums im Ellental am Schulversuch Tablets sehr“, sagen Gramling und Renkonen.

Das Kultusministerium untersucht mit diesem Schulversuch, ob und unter welchen Voraussetzungen digitale Endgeräte Lernprozesse fördern können. Dazu wird der Schulversuch vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung in Tübingen wissenschaftlich evaluiert. Neben 4 Pilotschulen stehen das Gymnasium im Ellental und 13 weitere Modellschulen fest, die vom Schuljahr 2017/2018 an in den Schulversuch einsteigen.

„Das Gymnasium im Ellental zeigt mit der Beteiligung am Schulversuch großes Engagement. Das Gymnasium wird einen bedeutenden Anteil dazu beitragen, die Digitalisierung an unseren Schulen voranzutreiben. Von den Ergebnissen der Studie können später alle Schularten profitieren“, lobt Renkonen.

Die Tablets kommen vor allem in den Fächern Mathematik, Englisch, Geschichte und den Naturwissenschaften in den Klassen sieben bis neun zum Einsatz. Die Modellschulen erproben den Unterricht mit Tablets zunächst in jeweils zwei siebten Klassen.

„Die digitale Transformation wird alle Bereiche unseres Lebens beeinflussen. Vor allem die Arbeitswelt verändert sich stark und dies ist mitnichten auf Berufsfelder beschränkt. Diesen neuen Anforderungen müssen wir begegnen. Der Schulversuch kann daher nicht nur dazu beitragen, Lernprozesse zu optimieren, sondern die Schüler im Umgang mit digitaler Hard- und Software frühzeitig zu schulen“, sagt Gramling, der auch arbeitsmarktpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist.

Insgesamt fördert das Kultusministerium allein mit circa einer Million Euro die Beschaffung der benötigten Geräte. Weitere Mittel werden zur inhaltlichen Begleitung des Schulversuchs in den nächsten Schuljahren bereitgestellt. In eine wissenschaftliche Begleitstudie fließen zusätzlich Mittel des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen von jährlich etwa 100.000 Euro.