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22. Februar 2018

Die Luft im Landkreis Ludwigsburg wird besser

Fabian Gramling MdL: „Die Androhung von Fahrverboten ist blinder Aktionismus“

„Die Luftqualität hat sich in den letzten Jahren im gesamten Landkreis Ludwigsburg verbessert. Die Stickstoffdioxid-Belastung sinkt seit Jahren und die Feinstaubgrenzwerte wurden im Jahr 2017 an keiner Messstelle überschritten. Das ist ein weiterer Beleg dafür, weiter an intelligenten Lösungen, wie der Förderung des lokalen öffentlichen Personennahverkehrs oder einer gezielten Verkehrslenkung in den Innenstädten, zu arbeiten“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling. Diese Erkenntnis geht aus einer Kleinen Anfrage des Landtagsabgeordneten an das baden-württembergische Verkehrsministerium hervor.

Die Verbesserung der Luftqualität im Landkreis Ludwigsburg sei kein Einzelfall. Auch in Stuttgart verbessere sich die Luftqualität seit Jahren. Dies werde in der öffentlichen Diskussion leider viel zu oft „unter den Tisch gekehrt“. „Natürlich müssen und werden wir daran arbeiten, dass sich die Luftqualität in unseren Kommunen weiter verbessert. Die Androhung von Fahrverboten ist jedoch blinder Aktionismus, der nicht zielführend ist und einzelne Bürger massiv einschränkt und benachteiligt. Wenn ein drei Jahre altes Auto nicht mehr nach Stuttgart fahren darf, dann ist das für mich nichts anderes als eine Enteignung“, betont Fabian Gramling. Fahrverbote lehne der CDU-Abgeordnete daher entschieden ab.

Sollten diese in Stuttgart dennoch zur Realität werden, sorgt sich der Abgeordnete auch um die positive Entwicklung im Landkreis Ludwigsburg. „Wenn die Wege nach Stuttgart dicht sind, dann werden sich Autofahrer eben einen anderen Weg nach Stuttgart oder um Stuttgart herum suchen. Das wird zulasten der angrenzenden Kommunen und Landkreise gehen – nicht nur was die Luftqualität angeht, sondern die Verkehrssituation ganz generell.“

Das Verkehrsministerium mutmaßt, dass die Verbesserung der Luftqualität im Landkreis Ludwigsburg maßgeblich mit den EU-Emissionsvorschriften für neuzugelassene Fahrzeuge, die vom Land eingeführten Umweltzonen und jeweils spezifischen Vor-Ort-Maßnahmen zusammenhänge. „Die Kommunen haben auf die Schadstoffsituation einen signifikanten Einfluss und es ist richtig, dass das Land die baden-württembergischen Städte und Gemeinden die noch mit Grenzwertüberschreitungen zu kämpfen haben finanziell unterstützt“, so Gramling. In den Haushaltsjahren 2018 und 2019 hat der Landtag jeweils zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt.