Aktuelles

Nachrichten | Informationen | Termine

Zurück
Mitteilung

28. Februar 2020

Fabian Gramling MdL erneuert Kritik an Verkehrsminister

„Momentan muss leider ein viel zu großer Anteil an Fahrgästen auf der Frankenbahn stehen.“ Das erklärt das Landesverkehrsministerium in der Antwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Fabian Gramling. Dieser hatte sich nach häufenden Beschwerden von Pendlerinnen und Pendlern nach den Fahrgastkapazitäten und dem Stehplatzanteil auf der Frankenbahn zwischen Heilbronn und Stuttgart erkundigt.

Das Verkehrsministerium begründet den aktuell hohen Stehplatzanteil damit, dass die vom Verkehrsunternehmen Go-Ahead bereitgestellte Fahrzeugkapazität die bestellte Menge des Landes unterschreitet. Als Gründe für nicht in ausreichender Länge bereitgestellter Züge gibt das Unternehmen selbst eine hohe Zugausfallquote durch technische Mängel an. Das passt zu der jüngsten kuriosen Meldung, wonach die gelben Bahnen von Go-Ahead bei größerem Fahrgastaufkommen zu schwer werden und deshalb nicht fahren könnten.

Als „absolutes Desaster“ bezeichnet der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling die aktuelle Situation rund um die Frankenbahn. „Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen“, sagt Gramling. Hauptverantwortlich sei der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann, der mit seinem Zielkonzept 2025 den Regionalverkehr in Baden-Württemberg „revolutionieren“ wollte. Nun würde ihm sein Konzept um die Ohren fliegen.

„Winfried Hermann hat die Pendlerinnen und Pendler seit Jahren hingehalten und versprochen, dass sich die Probleme auf der Frankenbahn mit dem Wechsel zu den neuen Betreibern erledigen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Probleme nehmen zu und die Pendlerinnen und Pendler dürfen die Suppe auslöffeln“, kritisiert Fabian Gramling den Verkehrsminister.

Statt die Verantwortung auf die Verkehrsunternehmen abzuschieben, müsse schnellstmöglich gehandelt werden. „Die Probleme müssen abgestellt werden, denn die ständigen Zugausfälle und Minderkapazitäten haben massive Auswirkungen auf die Attraktivität des öffentlichen Regionalverkehrs. So überzeugen wir jedenfalls niemanden zum Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel“, so Fabian Gramling. Immerhin besteht noch Hoffnung auf Besserungen bei der Frankenbahn. Das Landesverkehrsministerium hat mitgeteilt, dass zusätzlich nachbestellte Fahrzeuge für das Los 3, zu der die Frankenbahn gehört, im Zeitraum zwischen März und Mai 2020 zulaufen würden.

Unabhängig davon fordert Fabian Gramling weiterhin, dass die Pendlerinnen und Pendler finanziell entschädigt werden und verweist dabei auf die Petition „Entschädigung für Bahnfahrer auf der Frankenbahn“, die er ausdrücklich unterstützt. Bürgerinnen und Bürger können die Petition online unterzeichnen.

Zur Petition geht’s hier!