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17. April 2020

Fabian Gramling fordert Ladenöffnung für Baden-Württemberg – Keine Einschränkung bei der Verkaufsfläche

Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs am Mittwoch (15.04.2020) die Leitlinien für schrittweise Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorgegeben haben, fordert der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling, dass es in Baden-Württemberg keine Einschränkungen bei der Verkaufsfläche geben, sondern qualitative Regeln, in Form von strengen Hygienevorschriften und Abstandsregelungen, über eine Ladenöffnung entscheiden. „Wer ausreichend Vorkehrungen treffen kann, muss ab sofort wieder öffnen dürfen. Alles andere wäre Diskriminierung und verzerrt den Markt“, so Fabian Gramling.

An oberster Stelle stehe für den Landtagsabgeordneten die Gesundheit. Aus diesem Grund sei er erleichtert, dass die dynamische Entwicklung der Fallzahlen mit den starken Einschränkungen in den vergangenen Wochen gestoppt werden und die Intensiv-Kapazitäten in den Kliniken deutlich ausgeweitet werden konnten. Es sei das richtige Signal, wenn jetzt schrittweise Lockerungen vorgenommen werden, so Gramling und weiter: „Oberste Priorität müssen dabei Hygienevorschriften und Abstandsregelungen haben.“

Besonders wichtig sind Fabian Gramling Lockerungen im Einzelhandel und der Gastronomie. „Wir haben viel Geld in die Hand genommen, um unseren Unternehmen und den attraktiven Innenstädten den Rücken zu stärken und sie durch die Krise zu bringen. Es wäre jetzt falsch, wenn wir bestimmte Geschäfte aufgrund ihrer Größe oder bestimmte Branchen diskriminieren und weiter geschlossen halten. Wenn Abstände eingehalten werden und ausreichend Hygienemaßnahmen getroffen werden, gibt es dafür überhaupt keinen Grund. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Unternehmen sehr gewissenhaft mit Hygienevorschriften und Abstandsregelungen umgehen werden“, bekräftigt Fabian Gramling seine Forderung, dass er keine Einschränkungen bei der Verkaufsfläche wolle. Zudem seien die Bürgerinnen und Bürger inzwischen sehr sensibilisiert. Außerdem stütze die Erfahrung bei großen Supermärkten und Baumärkten in den letzten Wochen diese Argumentation.

Zudem wünsche sich Fabian Gramling ein Zeichen in Richtung der Gastronomie: „Die Corona-Pandemie wird uns noch Monate beschäftigen, gerade deshalb ist es für unsere Gastronomen ein Kampf ums Überleben. Dass Hygiene- und Abstandsregelungen in einem Biergarten schwer einzuhalten sind, ist nachvollziehbar. Warum es aber nicht möglich ist, dass beispielsweise nur 4 Personen pro Tisch sitzen dürfen und genug Abstand zum Nachbartisch vorhanden ist, kann ich nicht nachvollziehen.“ Um auch nach dem Sommer ein breites Angebot an vielfältigen Gastronomen zu haben, brauche es eine zeitnahe Perspektive für diese Branche. Auch eine Absenkung der Umsatzsteuer für die Gastronomie auf sieben Prozent, sehe Fabian Gramling als geeignetes Instrument.

„Wir müssen versuchen, trotz der schwierigen Situation gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen können. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Doch in jeder Herausforderung steckt auch eine Chance für die Zukunft. Unser Alltag wird nach der Corona-Krise nicht mehr der gleiche sein wie zuvor. Aber der Schritt aus der Krise kann der erste in einer neuen, erfolgreichen Zeit für Baden-Württemberg und seine Bürgerinnen und Bürger werden“, sagt Fabian Gramling.