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11. Mai 2020

Verkehrsministerium gesteht endlich Fehler ein

Zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen hatten in den vergangenen Monaten die Pendlerinnen und Pendler auf der Frankenbahn immer wieder verärgert. Deshalb wurde zu Beginn des Jahres auch eine Petition gestartet, die Entschädigungen für die Bahnfahrer forderte und das Vergabeverfahren des Verkehrsministeriums an die neuen Betreiber kritisierte. Nachdem Landesverkehrsminister Winfried Hermann trotz anfänglicher Ablehnung inzwischen einer Entschädigungszahlung für die Bahnfahrer zustimmte, verliert nun der Bahnbetreiber Go-Ahead seinen Frankenbahn-Auftrag.

„Das Vergabeverfahren von Minister Hermann wird im Nachhinein immer mehr zur Farce. Die Qualitätsprobleme der neuen Betreiber waren von dem ersten Tag an offensichtlich. Mit den Entschädigungszahlungen und der Zwangspause für Go-Ahead gesteht nun auch der Verkehrsminister endlich grundlegende Fehlannahmen ein. Die Vergabe war ideologisch getrieben, sollte zu seinem Meisterstück werden und wurde stattdessen zum Chaos. Die Vergabe war offensichtlich ein Fehler!“, betont der Landtagsabgeordnete Fabian Gramling.

Mit der Ablösung von Go-Ahead und dem Betreiberwechsel hofft Fabian Gramling ab dem Sommer auf deutliche Verbesserungen auf der Frankenbahn. Der Landtagsabgeordnete Fabian Gramling erklärt dazu: „Beim Betreiberwechsel muss es möglichst schnell zu einer Lösung kommen. Viel zu viele Pendlerinnen und Pendler auf der Frankenbahn wurden in den letzten Monaten im Regen stehen gelassen. Nichts wünschen sie sich mehr als spürbare und nachhaltige Verbesserungen bei der Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Kapazität der Frankenbahn. Mit der zweiten Chance muss Hermann jetzt endlich liefern!“