Aktuelles

Nachrichten | Informationen | Termine

Zurück

1. Juli 2020

Rettungsdienste sind schneller am Einsatzort

Fabian Gramling MdL: „Sind auf dem richtigen Weg“

Bei einem Notfall zählt jede Sekunde. Aus diesem Grund soll laut des baden-württembergischen Rettungsdienstgesetzes Hilfe innerhalb von 10 bis 15 Minuten am Einsatzort sein. Leider ist das in der Realität nicht immer der Fall. Allerdings zeigt die Entwicklung im Landkreis Ludwigsburg weiter in die richtige Richtung. Das teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling mit.

Auf Anfrage des Abgeordneten hat das baden-württembergische Innenministerium mitgeteilt, dass die sogenannte „Hilfsfrist“ im Jahr 2019 im Landkreis Ludwigsburg in 96,3 Prozent der Einsätze erreicht wurde. Im Vorjahr waren es noch 94 Prozent und in 2017 93,3 Prozent. „Unser Notfallrettungssystem wird laufend verbessert. Die Zahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass wir bei uns im Landkreis auf einem guten Weg sind. Dabei darf sich aber keine Zufriedenheit einschleichen, denn in Notfällen kann jede Minute lebensentscheidend sein. Ich setze mich dafür ein, dass unser Notfallrettungssystem laufend verbessert wird. Dazu gehören einige Faktoren, wie die Zahl der zur Verfügung stehenden Sanitäter, die Anzahl an Rettungsmitteln oder die Standortverteilung innerhalb des Landkreises“, so Fabian Gramling.

Entscheidend für die Qualität des Rettungsdienstes sei jedoch vor allem die Betrachtung der gesamten Rettungskette, betont der CDU-Politiker. Bei einem Schlagfanfall oder einem Herzinfarkt sei entscheidend, dass die Patienten innerhalb von 60 Minuten, der sogenannten „golden hour“, in eine geeignete Klinik kommen. „Es ist also nicht nur das rasche Eintreffen des Rettungsdiensts wichtig, sondern auch die im Rahmen der Rettungskette durchgeführten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen einschließlich der Auswahl des geeigneten Krankenhauses und die Gesamtversorgungszeit“, erklärt Fabian Gramling. Das sei auch für Innenminister Thomas Strobl (CDU) ein weit aussagekräftiger Indikator für die Qualität der notfallmedizinischen Versorgung.

In Baden-Württemberg schaffe man mit der Erfassung und Auswertung jedes Teilprozesses im rettungsdienstlichen Ablauf Transparenz, um zielgerichtet die richtigen Optimierungen vornehmen zu können und die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung weiter zu verbessern.