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27. November 2020

CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch und Fabian Gramling unterstützen Bottwartalbahn, warnen aber vor zu viel Euphorie

„Das Ergebnis der Potenzialanalyse des Landes für die Bottwartalbahn überraschen nicht. Wichtig ist jetzt, dass das Verkehrsministerium in Zusammenarbeit mit den Landkreisen einen Pfad und einen Zeitplan für die Realisierung der Bottwartalbahn zeichnet“, sagen die örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch und Fabian Gramling.

Die Politiker unterstützen das Vorhaben, warnen aber vor zu viel Euphorie. Es sei erfreulich, dass das Landesverkehrsministerium bei der Vorstellung der Studie zur Reaktivierung von Schienenstrecken der Bottwartalbahn ein sehr hohes Nachfragepotenzial bescheinigt und zugesagt hat, das Land würde nach der Reaktivierung die Kosten des Betriebs vollständig und dauerhaft übernehmen. Unter den Tisch dürfe aber nicht fallen, dass für die Landesförderung auch der zeitliche Faktor bis zur Realisierung entscheidend sei. „Bevor wir falsche Hoffnungen wecken, müssen die zeitliche Dimension und weitere offene Fragen geklärt und die aktualisierte Kosten-Nutzen-Abwägung abgewartet werden“, so Gurr-Hirsch und Gramling. Auf Grundlage der neuen Fakten könnten dann alle Möglichkeiten einer Reaktivierung der Bahnstrecke ausgelotet werden.

Aus Sicht der Landtagsabgeordneten müsste auch schnellstmöglich geklärt werden, wie der Streckenverlauf aussehen könnte: „Die Bürgerinnen und Bürger müssen die Haltestellen einfach erreichen können und beim Streckenverlauf muss das absolute Augenmerk auf den Pendlerströmen liegen. Die Bahn wird nur dann genutzt, wenn man Bildungseinrichtungen und Arbeitsplätze schnell und unkompliziert erreichen kann.“

Vielleicht sei der kritische Blick im ersten Moment schmerzhaft. Doch es sei wichtig, dass alle Parameter schnellstmöglich auf den Tisch kommen und berücksichtigt werden können. „Nur dann kann abgewogen werden, ob sich das Projekt realisieren lässt oder wir eine Mobilitätsalternative zwischen den wirtschaftsstarken Landkreisen Ludwigsburg und Heilbronn in den Blick nehmen müssen.“