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8. Dezember 2020

Fabian Gramling spricht sich für S-Bahn-Verlängerung bis nach Lauffen am Neckar aus

Der geplante Wegfall von Zughaltepunkten an den Bahnhöfen zwischen Heilbronn und Bietigheim-Bissingen zum Fahrplanwechsel ab dem 13. Dezember sorgt weiter für Unverständnis. Inzwischen haben knapp 1500 Bürgerinnen und Bürger eine Petition gegen die Streichung der Zughalte in Nordheim, Lauffen am Neckar, Kirchheim am Neckar, Walheim und Besigheim unterzeichnet.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling, Mitinitiator der Petition, übt weiter Druck auf Verkehrsminister Hermann aus und bringt als langfristige Alternative die S-Bahn-Verlängerung über Bietigheim-Bissingen bis nach Lauffen am Neckar ins Spiel: „Es ist falsch, während der aktuellen Pandemie Kapazitäten zu streichen. Als kurzfristige Maßnahme habe ich Verkehrsminister Hermann aufgefordert, den Wegfall der Zughaltepunkte zu verhindern oder zu den Stoßzeiten mindestens verlängerte Züge, Doppelstockwägen oder Sonderzüge einzusetzen. Langfristig wäre eine gute Option, die S5 bis nach Lauffen am Neckar zu verlängern. Das hätte den Nebeneffekt, dass man einen Lückenschluss mit der Zabergäubahn schaffen könnte, deren Reaktivierung derzeit auch wieder im Raum steht.“

Ihm sei bewusst, dass die Verlängerung im Regionalverkehrsplan mit der S-Bahn-Verlängerung nach Vaihingen a.d. Enz oder Vaihingen-Enzweihingen konkurriere. Ausschließen müssten sie sich jedoch nicht. „Der Ist-Situation erfordert von allen Beteiligten, in alle Richtungen zu denken und Verbesserungsmöglichkeiten zu prüfen. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden nicht attraktiver, wenn wir gebetsmühlenartig betonen, wie wichtig sie uns sind. In den nächsten Jahren müssen wir die Infrastruktur verbessern und Ausbauprojekte vorantreiben“, sagt Fabian Gramling.