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22. Dezember 2020

Klimaschutzstiftung eröffnet neue Chancen

Zum 1. Januar 2021 startet die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg mit 50 Millionen Euro Grundkapital. Bei der Klimaschutzstiftung können CO2-Zertifikate gekauft werden und das Geld wird in Kompensationsprojekte, wie beispielsweise die Aufforstung von Wäldern, investiert.

Für den CDU-Landtagsabgeordneten Fabian Gramling ist Baden-Württemberg Vorreiter in Deutschland: „Landeseigene Firmen, Gebäude und Fuhrparks sollen klimaneutral werden, angefangen bei den Behörden bis zu den Hochschulen. Gleichzeitig werden bereits alle Flugdienstreisen durch eine Klimaabgabe kompensiert. Die Klimaschutzstiftung ist aber auch ein Angebot für alle Firmen und Privatpersonen.“ Große Firmen wie Bosch und Daimler würden heute schon den Anspruch der Klimaneutralität nicht nur an sich, sondern auch an ihre Zulieferer stellen. Als Land könne man hierbei eine anerkannte Alternative anbieten – auch für Privatpersonen. „Man kann auch sein Eigenheim klimaneutral stellen. Mich würde es auch freuen, wenn sich Jugendliche aktiv an der Klimaschutzstiftung beteiligen und beispielsweise ihr Smartphone kompensieren. Jeder kann mit anpacken!“, so Gramling. Das Innenministerium lässt aktuell eine App entwickeln, mit der Kompensationen für Jedermann einfach, schnell und transparent möglich sein werden. Es freue Fabian Gramling, dass sich die Idee der CDU-Landtagsfraktion nach langem Ringen innerhalb der Koalition durchgesetzt habe. „Die Klimaschutzstiftung eröffnet neue Chancen auch für uns vor Ort. In Zukunft werden Projekte in unserer Raumschaft profitieren“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete, der nach der kommenden Bundestagswahl den Wahlkreis Neckar-Zaber in Berlin vertreten will.

Klar müsse aber auch sein, dass die Klimaschutzstiftung nur ein Baustein von vielen ist. So müssten Häuser besser isoliert werden, Fahrzeuge weniger bzw. regenerativen Kraftstoff verbrauchen. „Wir haben die Technologien erfunden und müssen diese endlich einsetzen. Wir brauchen die E-Mobilität aber auch die synthetischen Kraftstoffe, um die Klimaziele zu erreichen, denn nicht der Verbrennungsmotor ist das Problem, sondern die Tankfüllung“, erklärt der Abgeordnete. Für deutsche Verbote würde sich niemand in der Welt interessieren. Sehr wohl aber für deutsche Technologien. „Wir brauchen praktikable statt ideologische Lösungen. Das weltweite Klima werden wir nicht mit Verboten in Baden-Württemberg retten, sehr wohl aber mit unserem Forschergeist und mit Lösungen aus Baden-Württemberg“, ist sich Fabian Gramling sicher.