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20. Januar 2021

Stellenabbau bei Komet in Besigheim

Fabian Gramling MdL und Tobias Vogt: „Restrukturierung nicht einseitig zu Lasten der Mitarbeiter vollziehen“

Nachdem der Präzisionswerkzeughersteller Komet am Dienstag (19. Januar) angekündigt hat, 220 Stellen im Werk in Besigheim abzubauen, zeigen sich der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling und der CDU-Landtagskandidat Tobias Vogt bestürzt. Sie wollen nun mit der Geschäftsführung ins Gespräch kommen, um die besten Lösungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden: „Der Transformationsprozess hat starke Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und regionale Arbeitsplätze. Wir wollen die Hintergründe der Entscheidung erfahren und uns über die weitere Planung der Unternehmensleitung informieren“, so Gramling und Vogt.

Den Verlust von Arbeitsplätzen vor Ort wolle man nicht so einfach hinnehmen. Hinter jeder Zahl stünden Einzelschicksale. „Wir wollen uns für die betroffenen Mitarbeiter, Menschen und Familien einsetzen und verstehen die Sorgen und Ängste, zumal wir selbst Verwandte und Freunde haben, die bei Komet arbeiten“, sagen die CDU-Politiker, die in Besigheim und Kirchheim aufgewachsen sind. Die Restrukturierung dürfe nicht einseitig zu Lasten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vollzogen werden. Man wolle die Geschäftsführung beim Wort nehmen. Diese hatte mitgeteilt, dass die Umsetzung der Restrukturierung so sozialverträglich wie möglich erfolgen solle.

Das Unternehmen habe eine wichtige Bedeutung in der Raumschaft und man hoffe, dass Komet so schnell wie möglich auf die Beine kommt. Als Handwerksmeister und aktiver Unternehmer wisse Tobias Vogt „welche Herausforderungen der Strukturwandel im Automobilsektor und im Maschinenbau gerade mit sich bringt“. Hierbei sei auch die Politik in der Pflicht. Es sei beispielsweise ein „Irrweg“ einseitig auf die E-Mobilität zu setzen. „Das Problem ist die Tankfüllung, nicht der Verbrenner. Wir stehen vor großen Herausforderungen, die wir nicht aussitzen dürfen, sondern gestalten müssen“, sagt Fabian Gramling. In dieser Woche sind Tobias Vogt und Fabian Gramling deshalb im Gespräch mit dem KIT, das sehr erfolgreich an synthetischen Kraftstoffen forscht.