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25. Januar 2021

Bisher gut 2,6 Milliarden Euro an Corona-Hilfen für Unternehmen im Land

Fabian Gramling MdL: „Mittelstand unterstützen, um Arbeitsplätze zu schützen“

An Unternehmen in Baden-Württemberg sind aus verschiedenen Corona-Hilfstöpfen bisher gut 2,6 Milliarden Euro geflossen. Diese Zahl (Stand 12. Januar) nannte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Mittwoch, 20. Januar, bei der 48. und damit letzten regulären Sitzung des Wirtschaftsausschusses in der 16. Legislaturperiode. Im Rahmen der Corona-Soforthilfe sind im Land 240.000 Anträge ausgezahlt worden, die Gesamtsumme beträgt 2,2 Milliarden Euro. Aus weiteren Hilfstöpfen (u.a. Stabilisierungshilfe, Überbrückungshilfe II, November- und Dezemberhilfe) sind bisher knapp 432 Millionen Euro geflossen. Die Töpfe werden aus Bundes- und Landesmitteln gespeist.

Fabian Gramling, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, ist überzeugt, dass die Hilfen entscheidend dazu beigetragen haben, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie-Bekämpfung abzumildern. Nichtsdestotrotz sei ihm die nach wie vor kritische Situation für viele Unternehmen bewusst. „Ich habe in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche mit Unternehmern aus verschiedensten Branchen geführt und habe großes Verständnis für deren Sorgen. Die Corona-Pandemie bleibt ein Stresstest für uns alle – besonders auch für unsere Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, dass wir den so wichtigen Mittelstand weiter unterstützen, um Arbeitsplätze im Land zu schützen“, so der CDU-Landtagsabgeordnete.

Corona-Hilfen auch im Landkreis gefragt

Auch im Landkreis Ludwigsburg seien die Hilfen angekommen. Mit insgesamt 124,8 Millionen Euro wurden Unternehmen im Landkreis unterstützt. Die November- und Dezemberhilfen sind dabei noch nicht eingerechnet. Laut Zahlen des Wirtschaftsministeriums seien für die Corona-Soforthilfe 11.400 Anträge mit einer Gesamtsumme von 105 Millionen Euro bewilligt worden. Im Rahmen der Überbrückungshilfe I und II sind 15,5 Millionen Euro für 1306 Anträge geflossen. Aus weiteren Hilfstöpfen, wie der Stabilisierungshilfe HOGA, flossen über 4,3 Millionen Euro. „Die hohe Nachfrage und geflossene Gesamtsumme bei der Corona-Soforthilfe zeigt, dass es richtig und wichtig war, dass wir den betroffenen Betrieben im Land schnell und unbürokratisch geholfen haben“, sagt Fabian Gramling. Binnen weniger Wochen seien im Frühjahr 2020 die Soforthilfen – insbesondere für die Soloselbstständigen, die kleinen Unternehmen und Handwerker – ausbezahlt worden.

Weitere Hilfen von Land und Bund folgten. Dass dabei nicht immer alles rund lief streitet Fabian Gramling nicht ab. Die November- und Dezemberhilfen seien viel zu schleppend angelaufen und die Ausgestaltung der Programme habe ihn auch nicht vollständig überzeugt. Aus diesem Grund habe er sich für Nachbesserungen beim Antrags- und Auszahlungsverfahren und insbesondere auch für Verbesserungen für den Einzelhandel und die Reisebranche eingesetzt. „Es ist gut, dass die Bundesregierung bei der Überbrückungshilfe III auf die berechtigte Kritik reagiert und wichtige Anpassungen vornimmt“, so Gramling. Es sei alternativlos, dass man der Wirtschaft bei anhaltenden Beschränkungen weiter unter die Arme greift. Fabian Gramling hoffe jedoch, dass sich der aktuelle positive Trend bei den Corona-Fallzahlen fortsetze und es Mitte Februar wieder zu Lockerungen kommen kann. „Wir alle brauchen eine Perspektive“, wünscht sich Fabian Gramling.