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30. März 2021

Hiesige Unternehmen profitieren von europäischen Forschungs- und Innovationsprogrammen

Baden-Württembergische Unternehmen haben in den vergangenen Jahren stärker denn je von europäischen Forschungs- und Innovationsprogrammen profitiert. Während der Laufzeit 2014 bis 2020 haben 630 Akteure im Land, darunter Industrie sowie Hochschulen und Forschungsinstitute, insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro aus dem europäischen Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm „Horizont 2020“ erhalten. Unter den Akteuren sind 530 Unternehmen, die in rund 1500 Projekten gefördert wurden.

Auch Unternehmen aus den Landkreisen Heilbronn und Ludwigsburg partizipieren. Zwischen 2014 und 2020 gingen knapp 12,6 Millionen Euro an EU-Zuwendungen aus dem Programm an 11 Unternehmen im Landkreis Heilbronn. In den Landkreis Ludwigsburg flossen über 35,4 Millionen Euro an 21 Unternehmen. Das teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling mit. „Die Zahlen aus den letzten Jahren zeigen, dass unsere Industrie nicht nur bestens aufgestellt ist, sondern auch, dass das Land eine Vielzahl an hochinnovativen Unternehmen mit attraktiven Arbeitsplätzen hat, die nachhaltig von den EU-Förderungen profitieren. Besonders freut es mich, dass aus den über 30 geförderten Unternehmen bei uns in der Region 14 kleine und mittlere Betriebe dabei sind. Es ist wichtig, dass wir uns richtig für die Zukunft aufstellen, um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu gehört auch, dass wir in der Breite, von groß bis klein, in die Forschung und Entwicklung investieren“, so Gramling, der Unternehmen dazu ermutigt, sich auch zukünftig Rat und Informationen zu holen und sich auf der Suche nach passenden Programmen und Projektepartner unterstützen zu lassen. Das Enterprise Europe Netzwerk im Land sei dafür die ideale Anlaufstelle.

Fabian Gramling, der dem Europaausschuss des Landtags angehört, freut sich zudem darüber, dass das Budget des neuen Europäischen Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont Europa“ (Laufzeit 2021-2027) nochmals aufgestockt worden ist: „Gerade in der aktuellen Pandemie wird deutlich, wie wichtig eine gute Forschungs- und Innovationspolitik ist, die auch in die rasche Erprobung und Umsetzung investiert. Ich bin zuversichtlich, dass wir auf europäischer Ebene noch mehr Schlagkraft in diesem Bereich entwickeln werden.“